Alte Berichte
25.07.1971
Hohenlockstedt/Ridders
80 000 Mark Schaden entstand am Sonntagabend durch einen Brand in einem Haus in Ridders. Wie die Ermittlungen der Itzehoer Kriminalpolizei ergaben, entstand der Brand vermutlich durch eine Kochplatte. Zehn Minuten nach der Alarmierung trafen die Männer der Feuerwehr Hohenlockstedt an der Brandstelle ein. Auch ein Wehrfahrzeug der Bundeswehr Hungriger Wolf erreichte etwa zur gleichen zeit die Brandstelle. Dann liefen die Löscharbeiten auf Hochtouren. Nach weniger als fünfzehn Minuten hatten die drei Wehren das Feuer unter Kontrolle.
14.03.1972
Itzehoe
Schon ein paar Mal war es während des letzten Wochenendes in Itzehoe zu kleineren Waldbränden gekommen. Gestern züngelten die flammen in der Nähe von Storms Teich und die Feuerwehr hatte ordentlich zu tun, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Schaden ist glücklicherweise nicht entstanden, denn es handelt sich bei dem Gebiet um einen Kahlschlag, auf dem so und so nur Unkraut und Gestrüpp wucherte. Nur die schweren Wagen, auch die vom Hungrigen Wolf, brauchten lange, um aus den Wiesen wieder herauszukommen. Sie hatten sich festgefahren.
Wegen der lang anhaltenden Trockenheit ist momentan die Brandgefahr besonders hoch. Die Feuerwehr bittet daher: Vorsicht mit Zigaretten und achtlosem Feueranzündern! Die immer noch kühle Witterung und der starke Nachtfrost täuschen leicht, denn die Zweige und das längere Gras sind doch sehr trocken. Gestern brauchten die Männer der Itzehoer Wehr und die Männer der Feuerwehr vom Hungrigem Wolf eineinhalb Stunden, um den Brand zu löschen. Gerade in dem unwegsamen Gebiet war der Einsatz besonders schwer.
08.01.1973
Wapelfeld/Hohenweststedt/Hohenlockstedt
Aus bisher unbekannten Ursachen verunglückte gestern Mittag gegen 13.45 Uhr in Wapelfeld eine Maschine des Heeresfliegerbataillons Hungriger Wolf. Die beiden Insassen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Lebensgefahr besteht für beide Piloten nicht. Mit dem Rettungshubschrauber vom Hungrigem Wolf wurde einer der verunglückten Piloten in das Bundeswehrkrankenhaus nach Hamburg-Wandsbek geflogen. Er zog sich beim Unfall Kopf- und Knieverletzungen zu. Der Flugschüler wurde ins Itzehoer Krankenhaus eingeliefert.
Mit der Maschine des Typs Bell UH-1D waren die Piloten bei der Dammlandung - eine Übung, wie sie im Ausbildungsprogramm vorgesehen ist und schon x-mal mit Erfolg durchgeführt wird - verunglückt.
20.11.1973
Itzehoe
Beim Anflug auf den Flugplatz Hungriger Wolf des Heeresfliegerbataillons 6 stürzte ein Hubschrauber der Bundeswehr unmittelbar auf die Bundessraße 77. Die beiden Insassen, ein Fluglehrer und ein Flugschüler erlitten nur leichte Verletzungen. Die Maschine wurde völlig zerstört. Sofort nach dem Absturz riegelte die Bundeswehr den Zugang zur Unglückstelle ab. Auch die Polizeibeamten durften sich nur bis auf zehn Meter dem Wrack des Hubschraubers nähern. Vom Dienstag um 15.30 Uhr bis Mittwoch 12.00 Uhr blieb die Bundesstraße 77 völlig gesperrt.