Übung "Hubschrauberabsturz in Glückstadt"

Unter der Leitung des Heeresfliegerregimentes 6 und des Marinesicherungsbataillons 1 in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Glückstadt wurde am 26.03.2003 in den frühen Abendstunden eine Flugunfallalarmübung nach simuliertem Absturz eines Hubschraubers des Typs Bell UH-1D im Bereich der Marinekaserne Glückstadt durchgeführt.

Eingesetzte Kräfte:

- 2.Kompanie des Marinesicherungsbataillon 1
- Der Hauptamtliche Rettungsdienst des Kreises Steinburg, mit 2 RTW´s
- Die SEG der DRK Bereitschaft Glückstadt, mit 1 ELW, 1 RTW, 1 KTW
- Die Freiwillige Feuerwehr Glückstadt, mit 1 ELW, 1 TLF 16/25 mit P 250, LF 16, HLF 24
- Die Freiwillige Feuerwehr Blomesche Wildnis, mit 2 TSF
- Die Werkfeuerwehr Steinbeiss Temming
, mit 1 LF 8
- Heeresfliegerregiment 6 mit der Heeresflugplatzfeuerwehr 601 Hungriger Wolf (2 FlKfz 1000) und einem Crash-Hubschrauber

Lage:

Am frühen Abend des 26.03.03 führte das Marinesicherungsbataillon 1 Glückstadt in Zusammenarbeit mit einer Bell Uh-1D des Heeresfliegerregimentes 6 eine praktische Ausbildung mit Teilen der 2.Kompanie des Marinesicherungsbataillon 1 zum Thema Fast Rooping durch.

Gegen 17.35 Uhr, beim letzten Anflug, stürzt der Hubschrauber aus ca. 20 Meter Flughöhe im Technischen Bereich der Kaserne in die Fahrzeugwaschhalle. An Bord des Hubschraubers befinden sich 3 Besatzungsmitglieder und 6 Soldaten. Teile des Luftfahrzeuges gehen in Flammen auf, Trümmerteile fliegen umher.

Mehrere Soldaten werden aus der Maschine geschleudert und bleiben mit schweren Verletzungen liegen. Unter anderem wurde eine Person in das angrenzende Regenrückhaltebecken geschleudert und drohte zu ertrinken.
Die Hubschrauberbesatzung (Pilot u. Co-Pilot) blieb angeschnallt und eingeklemmt in den brennenden Trümmerteilen liegen.

Ein Autofahrer der zur Zeit des Absturzes den Technischen Bereich befuhr, kam auf Grund des Ereignisses von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Hindernis (Auffahrtrampe). Fahrer und Beifahrer wurden im Auto eingeklemmt.
Ein weiteres Auto wurde von Trümmerteilen getroffen und fing Feuer, eine Person sitzend im Fahrzeug war bewusstlos und drohte zu verbrennen.

Die Fahrzeug-Waschhalle war stark beschädigt und stand teilweise in Flammen.
In der Halle befanden sich zum Zeitpunkt des Absturzes mehrere Personen und zwei Fahrzeuge
.


Die letzten Vorbereitungen werden getroffen


Das Szenario ist aufgebaut


Der simulierte Absturz beginnt


Die Rauchkörper werden gezündet


Die Statisten nehmen ihren Platz ein

Die Brände werden gelegt

Die 2.Kompanie des Marinesicherungsbataillon 1, die zur Ausbildung angetreten war, eilte sofort zur Unfallstelle

Die Kräfte wurden eingeteilt und eine hervorragende erste Hilfe wurde geleistet

Sofort wurden verletzte betreut

Eine Verletzten Sammelstelle wurde eingerichtet

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurden die Verletzten
erst versorgt

Eine aus dem Wasser gerettete Person mußte wieder
belebt werden

Eine brennende Person wurde abgelöscht, gekühlt
und versorgt

Eine erste Brandbekämpfung wurde eingeleitet

Die technische Rettung wird vorbereitet

Die ersten Feuerwehrkräfte treffen ein

Feuerwehrkräfte rüsten sich aus

Die SEG trifft ein

Ausrüstung wird zur Verletztensammelstelle gebracht

Einsatzkräfte der Bundeswehr Feuerwehr treffen ein

Die Brandbekämpfung wurde gemeinsam mit der
Örtlichen Feuerwehr durchgeführt

Löscharbeiten an teilen des Hubschraubers

Einsatzkräfte der Bw-Feuerwehr und der
Örtlichen Feuerwehr

Der Fahrer der verunfallten PKW wird betreut

Die Rettungsarbeiten erwiesen sich als schwierig


Geschafft, der Weg ist frei


Auch hier muß wieder belebt werden

Der PKW wird abgelöscht

Die Leichtverletzten werden zum Hubschrauber gebracht

Antreten zum Übungsende

Gemeinsame Abschlußbesprechung

Abbau
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